• 02 NOV. 22
    Workshop „Perspektiven der border region studies  in Szczecin“ – „Der Fluss die Grenze, der Fluss die Mitte des Landes – aus Studien zur Geschichtsschreibung und Geographie der slawischen Länder im Mittelalter“

    Workshop „Perspektiven der border region studies in Szczecin“ – „Der Fluss die Grenze, der Fluss die Mitte des Landes – aus Studien zur Geschichtsschreibung und Geographie der slawischen Länder im Mittelalter“

    Am Freitag, den 14. Oktober, fand im Historischen Institut ein Workshop mit Prof. Stanisław Rosik (Universität Wrocław) zum Thema statt. „Der Fluss die Grenze, der Fluss die Mitte des Landes – aus Studien zur Geschichtsschreibung und Geographie der slawischen Länder im Mittelalter“. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Workshop-Reihe „Perspektiven der border region studies in Szczecin“ statt. Der Professor präsentierte eine meisterhafte Analyse eines Quellenberichts – aus Gall Anonim, über das Einschlagen einer Eisenstange (nicht Stangen, wie bisher geschrieben und gesprochen wurde) in den Fluss Soława (Saale) durch die Tapferen. Hier entwirft der Chronist eine Vision des großen Reiches des Tapferen als Vorbild für seinen Nachfahren, den Wrymouth. Diese Botschaft wurde zur Grundlage für die Betrachtung der Frage nach den Grenzen im Frühmittelalter im Hinblick auf die narrativen Quellen. An dieser Stelle ist zu betonen, dass das durch Galls Botschaft geschaffene Narrativ im Wesentlichen bis heute im Rahmen des anhaltenden politischen Mythos des Einfahrens von Grenzposten in die Oder funktioniert. Ein wichtiger Teil des Treffens war eine Diskussion über das Problem der Grenzen und die Analyse der Quellen.

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